Little Cayman
Liebe alle,
wir sind in die Tiefen der Cayman Inseln vorgedrungen, wo sich angeblich nur 20 Yachten im Jahr hinverirren. Wir sind auf Little Cayman.
Gestern Abend erreichten wir Cayman Brac, um für die „Schwesterinseln“ einzuklarieren. Zwischen Grand Cayman und Cayman Brac liegen 80 Meilen und viele Yachten drehen unvorhergesehen nach Kuba ab ohne auszuklarieren, deshalb der ganze Bürokrieg.
Hier kam tatsächlich ein Mosquito-Officer, der unser Boot mit Mückenspray ausräucherte. Er war sehr sparsam, aber trotzdem sollten wir das Boot erst nach 10 Minuten wieder betreten.
Zusätzlich waren noch 3 Beamten an Bord. Eine nette Lady, die sich das Schiff zeigen ließ und dabei unauffällig nach Verbotenem suchte. Und Lydia musste wieder Formulare ausfüllen, fast dieselben wie auf Grand Cayman. 7 Stück.
Dann bekamen wir wieder einen Stempel für die Cayman Inseln in den Pass und waren 70 US-Dollar ärmer, weil wir nach 16:00 Uhr einklarierten. Dafür kamen die Herrschaften an Bord und wir mussten nirgends hinlaufen.
Aber es war schon eng plötzlich auf SALANA.
Seit gestern regnet es. Und zwar immer, wenn wir den Regensammler gerade nicht installiert haben. Und gerne dann, wenn Lydia im Tiefschlaf ist, dann schnell die Luken schließen soll, aber stattdessen fremde Sprachen spricht.
Christian nutzt das volle Dinghi für eine schnelle Handwäsche unserer Lieblings-shirts. Sonst können wir dem Wetter nicht viel abgewinnen. Wir haben sogar unser Ölzeug gebraucht!!!
Heute Nachmittag versuchten wir dann auf Brac in den „Dick Seisinger Sound“ zu fahren, dort hatten wir aber eine Grundberührung und dann wenig Lust weiter hinein zu fahren. Also sind wir durch den Regen auf Vorwindkurs nach Little Cayman gesegelt, um hier im „Owen Sound“ an eine Boje zu gehen.
Dank dieser Mühen liegen wir hier wie in Abrahams Schoß in türkisblauem Wasser auf 2m Wassertiefe. Vor dem Riff lärmt die Brandung, keine 50 Meter weiter liegen wir und wiegen sanft dahin, während wir im Schiff Wäsche aufhängen.
Deshalb sagen wir nun gute Nacht und träumt alle schön.
Euer Team Manthey
Happy Birthday
Liebe alle,
Danke für die lieben Geburtstagswünsche für Anna und Laura, wir haben den Tag allesamt sehr genossen.


Hier der Ablauf:
Frühstück mit Smarties-Joghurt
Halb-U-Boot-fahren

Essen bei Burger King mit der Rutsche inkl Milchshake und krähendem Hahn

Baden mit den neuen Geschenken
Geburtstagskuchen essen

„Restaurant Sonne“ an Bord mit den gewünschten Gerichten
(Reis mit Möhrensalat und Nudeln mit Tomatensauce, je auf Barbapapa-Tellern angrichtet)
Was sonst noch geschah:
Wir waren angeln, so richtig mit einem Profi-Fischer. Wir waren segeln, ganz nur zum Spass! Wir haben geangelt, und waren erfolgreich (siehe Fish´n´Chips). Und wir haben Schildkröten besucht.
Jeder Tag ist ein Abenteuer.
Bis bald,
Euer Team-Manthey
Grand Cayman
Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.
So haben wir uns von Providencia verabschiedet, als wir wunderbare liebe Menschen kennen gelernt haben. Wir waren gemeinsam schnorcheln und deren Tochter hat sich blendend mit unserer Großen verstanden.
Aber wie es nun mal so ist, hat sich das Wetterfenster am Freitag, den 13. (!!) März geöffnet.
Beim Auslaufen war noch alles gut, wir waren guter Dinge. Langsam sind die Kinder in ihre Ecken verschwunden. Auf hoher See verlassen sie die Kojen und haben Ecken mit Matten auf dem Boden unter dem Tisch. Je mit einem Ventilator für die Frischluft versehen.
Die nächsten zwei Tage waren äußerst unangenehm. Genauere Beschreibungen ersparen wir uns hier.
Am dritten Tag, wie immer, erholen sich alle und das Segeln macht plötzlich sogar Spass. Sarah verliert ihren dritten Zahn irgendwo auf dem Ozean. Die Zahnfee kommt extra hierher, um ein Geschenk unter das Kopfkissen zu legen – die ist schon auf zack, diese Zahnfee!
Christian versenkt Lydia´s wasserdichtes Handy irgendwo bei der Nachtwache auf dem Ozean. Lydia stellt sich vor, der 15min-Timer läutet wie immer in den Tiefen und die Fische amüsieren sich. Weg ist das Handy trotzdem und wir werden uns wohl eine Eieruhr kaufen.
Leider verlässt uns der Wind und der Golfstrom sagt „hallo“ in die falsche Richtung und wir müssen Motoren, fast 24 Stunden lang. Ziemlich öde aber ok.
Um 04:30 morgens am Montag legen wir uns an eine Boje vor Georgetown, Grand Cayman. Der nette Beamte am Funkgerät, der uns schon seit 10 Meilen begleitet wünscht uns eine „well deserved rest“.
Unser erster Eindruck: Hm. Es stinkt nach Stadt und Burger King ist vor unserer Nase. Hmpf.
Am nächsten Morgen sollten wir eines Besseren belehrt werden.
Wir liegen hier an einem der Prime Schnorchel Spots der Welt. Der Barracuda liegt direkt achteraus am Riff, unter unserem Ruderblatt versammeln sich alle Farben, die Fische nur tragen können. Es ist ein Traum!!!
Am ersten Tag räumen wir etwas paralysiert das Schiff auf. Die Behörden sind ganz lieb und lassen uns machen. Erst gegen 11:00 klarieren wir an deren (von türkisblauem Wasser umgebenen, wunderbaren) Steg ein. Keine Kosten. Ein fröhliches Welcome mit Tips für den Aufenthalt.
Am Nachmittag sind wir eingeladen bei einem Katamaran, der auch drei Kinder in ähnlichem Alter an Bord hat. Die Kommunikation ist schwierig (französisch versus deutsch), danach verabschiedet sich die Crew in Richtung Panama Canal. Wir sind nur ein paar Monate am Schiff, diese Familie ein paar Jahre. Da ist lles anders.
Unser Mittagessen heute hatten wir in einem schnuggeligen Restaurant mit Blick auf unsere Salana. Den Service leistete Bettina, die in Deutschland aufgewachsen ist und hier arbeitet. Die Kinder waren sehr perplex, als sie plötzlich Deutsch sprach!
Und…und…und…
Wir haben viel zu erzählen und grüßen von Herzen,
Euer Team Manthey
Hasta luego, Providencia!
Hallo,
wir sind noch auf Providencia, haben hier viel erlebt und freuen uns auf neue Ufer.
Am Donnerstag sollte sich ein annehmbares Wetterfenster für die Etappe nach Grand Cayman öffnen. Windig wird es trotzdem und es heißt wieder 2 Tage auf der Backe liegen. Am Freitag soll es ja fast noch besser werden, aber keiner im Ankerfeld legt so ganz ohne mulmiges Gefühl am Freitag den 13. ab…
Und wir sind übrigens nicht abergläubisch. manche Dinge macht man einfach nicht…
In den letzten Tagen hatten wir mit dem Wetter nicht allzu viel Glück. Also fragten wir alle anderen Mitstreiter in der Bucht, ob wir uns nicht am geschützten Strand von Morgans Head zum Austausch treffen. 2 Grills, 20 Würstchen, viel Huhn und einige Salate schafften es dorthin, ALLE Crews waren anwesend. Es ist einfach langweilig, wenn das Wetter nicht mitspielt, da hat man nichts vor, außer auf sein Schiff zu schauen.
Es war ein netter Austausch, wir haben gelacht, die Kinder haben neue Fans und wir haben neue Eindrücke gewonnen. Heute wollten wir noch mal umankern um die Insel, haben uns aber doch für den ursprünglichen Ankerplatz entschieden.
Jetzt heißt es aber: LOS! Ausklarieren, bunkern, stauen, das übliche Programm. Wir melden uns nicht vor dem 16.3. wieder, eher später.
Handbreit,
Team Manthey
Providencia
Hallo alle,
wir haben uns lange nicht gemeldet, es tut uns leid! Hier gibt es tatsächlich nur mieses Internet – erstaunlich, wie entspannt hier alle sind. Kausalität?
Es geht uns gut, wir haben die 400 Seemeilen von Cartagena nach Providencia glimpflich überstanden. Wir sind hier auf einer Insel, die zu Kolumbien gehört, aber querab von Nicaragua liegt.Hierher kommt man nur über Umwege oder mit dem Boot.
Zur Überfahrt ist zu sagen, dass es kein Zuckerschlecken war und dass in diesem Fall der Weg keinesfalls das Ziel war. Wir waren sehr schnell, aber es war auch äußert ruppig und nicht schön zu reden.
Der Zielhafen hingegen ist hinreißend. So richtig mit Schnorcheln, Inselrundfahrt, Reitausflug, Mittagsschlaf, alles was dazugehört. Und jeder Tag ist ein Abenteuer. Anna und Laura haben das Schnorcheln gelernt!!!! Wir haben deshalb heute den ersten gemeinsamen Ausflug auf ein Riff gemacht, um zu üben. Das war toll.
Zum Abend sind wir mit „Mototaxis“ gefahren. Also ein Mopedfahrer nimmt Passagiere mit. In unserem Fall hatte einer 3 Passagiere (!!) mit und der zweite auch noch 2 Passagiere. Hier alles keine große Sache – nur die blonden Haare sind bei dem Manöver aufgefallen. Nachhause brachte uns ein Pickup auf der Ladefläche, wieder ein Abenteuer.
Wir erholen uns hier noch ein wenig und danach sehen wir weiter.
Wir melden uns wieder,
Eure Mantheys
Cartagena
Liebe alle,
wir sind in Kolumbien und finden es toll. Schon seit einer Weile. Wir liegen vor der Altstadt von Cartagena (sprich „Kartachenja“) mit den Muffins auf den Dächern.
Auf dem Weg hierher hat uns ein anonymer Hubschrauber auf offener See mehrmals tief und nah umkreist. Auf Kanal 16 hat er sich zu seinem Manöver nicht geäußert. Na, den Kindern wars egal, aber die Eltern hatten schon irgendwie, naja, Bedenken.
Aber vielleicht wollte der Heli auch einfach schauen, wie es uns geht. Denn es ging uns nicht immer gut, weil wir doch ganz schön eins auf die Nase gekriegt haben auf der Überfahrt. Und während wir Mädels unten im Liegen gesungen haben, hat Papa unsere Salana quasi im Alleingang nach Cartgena gesegelt. War ganz schön holprig.
Hier ist jetzt alles noch gemütlicher als in Panama. Was kaum zu glauben ist. Und hier gibt es EIS! Jeden Tag, wenn man will. Zweites Frühstück also! Herrlich!
An jeder Ecke gibt es Obst zum sofort vertilgen. Die Menschen sind freundlich, Musik überall! Wir trinken frischen Melonensaft, Ananassaft. Wir sind müde und doch elektrisiert. Aber wir erholen uns schnell. Wir genießen die Nähe zum argentinischen Beef – was für Steaks!!!!
Wir gönnen uns ein wenig Kultur, erkunden Tunnel und Stadtmauern und Denkmäler und Brücken. Wir essen in leckeren Restaurants, aber auch in Spelunken lecker! Hier fehlt es uns an nichts – nur dass wir im Hafenbecken nicht baden können.
Wir sind schon wieder im Aufbruch – nach Provdencia, was zwar auch zu Kolumbien gehört, aber noch eine Ecke weiter weg ist als zu vermuten wäre. Wir haben noch mehr Eier konserviert (ja, wir lieben Pfannkuchen, Rührei und Kuchen!!!) und ein wenig nachgebunkert. Alle Tanks sind voll, wir sind bereit.
Wir haben das Wetterfenster für morgen früh erkannt, denn die Fahrt wird doch fast 4 Tage dauern.
Wir melden uns, sobald wir können,
Euer Team Manthey
Krankenhaus
Und da bäume ich mich auf und sehe mit weit aufgerissenen Augen zur immer noch offen stehenden Tür.
„What? What are you seeing there?“
Erst jetzt wird mir bewusst, dass der Arzt denken muss, ich halluziniere.
Ich kann ihm erklären, dass es einfach weh tut. Sehr weh.
Darauf fragt mich der Arzt, ob ich vielleicht gegen irgendetwas allergisch sei. Der richtige Zeitpunkt, denke ich.
Ich habe mich vor einer Woche beim Salami-Schneiden am Daumen geschnitten. Ich habe sofort mit Octenisept desinfiziert, dann hatte ich einen dicken Daumen, habe antibiotische Salbe und Betaisadonna verwendet, dann war alles besser, aber da wuchs etwas.
Im „most-advanced-Kuna-village“ gibt es ein Health Center, da dachte ich mir heute, ich frage einmal nach der Krankenschwester.
Der Nachbar rief auch gleich die Krankenschwester an (alles eine große Familie hier), die ein paar Minuten später vor mir stand, ich nahm den Verband ab und sie rief sofort den Doktor.
Der Doktor stand vor mir und sprach sogar ein wenig Englisch. Das erleichterte vieles.
Als er jedoch einige Spritzen in meine Hand jagte und ich sagte „I feel dizzy“
„Dizzy, what is that?“
…da lag ich schon auf der Liege und starrte die Decke an, die ich die nächsten 60 Minuten studieren durfte. Ein wenig rechts fand ich dann den direkten Durchbruch zum Dachstuhl. Ein wenig links lag die Deckenplatte so schief als fiele sie gleich herunter. Der Ventilator, den sie für mich angeschaltet hatten, blies den Staub und Sand der letzten Tage in die Luft und direkt auf das Setting der Mini-OP.
„You feel that?“
*Aufbäum* *Aufbäum*
„Ah, I see. Pain. And now?“
Ja, so ging das eine ganze Weile. Nach dem ersten Schnitt meinte der Doktor, ein zweiter wäre nötig. Nach dem zweiten meinte er kleinlaut, ein dritter wäre nicht schlecht, jetzt wo wir schon dabei sind…
Irgendwann, als der Arzt versuchte meine Blutung zu stoppen, unterhielten wir uns sogar ein wenig. Und als er erfuhr, dass ich drei kleine Töchter habe, die draußen auf mich warten, da war er plötzlich richtig lieb und mitfühlend.
Die Krankenschwester versuchte, mir einen Verband anzulegen. Die Schere war allerdings stumpf. Kurzerhand nahm sie das Skalpell, ritzte das Verbandsmaterial entzwei und rollte es in den un-behandschuhten Fingern zu etwas, was man Verband nennt.
Ein wenig wackelig setzte ich mich auf und bedankte mich überschwänglich in allen Sprachen. Zur Sicherheit.
Dann die Frage nach dem Geld.
Eine rege Diskussion startete zwischen der Krankenschwester und dem Arzt und ich dachte, oje, das wird teuer.
Und der Arzt fing an mit „since you needed so many injections….well.“….
Ich erwartete das Schlimmste!!!
„Ten Dollars, if that´s ok“.
Also dann, so soll es sein. Ich nestelte an meiner Hosentasche die 10 Dollar heraus und übergab sie meinem Arzt. Er strahlte und ging. Sein Job war getan.
Immer noch wackelig (Hauptsache raus!!) kehrte ich zu meinen Kindern und meinem Mann zurück, die inzwischen die Insel unsicher gemacht hatten. Wir zogen trotzdem den Einkauf von Gemüse und Obst durch und landeten schließlich glücklich auf SALANA.
Und dann stand auch noch der Schwell direkt rein und wir ankerten um.

Aber was soll´s. Jetzt ist alles ok und wir liegen wie in Abrahams Schoss hinter dem Riff und vor einer Mangroven-Insel am Rio Diablo und ich freue mich auf eine gute Nacht. Denn die Hand fühlt sich gut an. Und wir hatten frische Ananas zum Abendessen.
By the way: Sonst ist alles wundervoll. Heute war es einfach zu dramatisch um es nicht zu posten! Wir sind noch in San Blas und genießen die Zeit.
Bussi, Ly & Alle
Wrack-Schnorcheln
Hallo alle,
wir haben ein Wrack erschnorchelt. Ein kleines. Aber ein wunderschönes. Verrosteter Stahl aus den 1960er Jahren erstrahlt dank Korallen und bunter Fische in neuem Glanz. Herrlich. Ein bisschen unheimlich anfangs, aber herrlich.
Wir sind noch in San Blas und üben das „auf dem Schiff sein“. Wir sind schon richtig gut darin. Es ist immer viel zu tun.
Christian arbeitet am Projekt „SALANA 2.0“, Lydia am Projekt „Gesunde Ernährung in Salzwasserschritten inklusive Perlenhäkeln“, Sarah am „Ich verändere die Welt und weiß wie es geht“, Laura an „Wie nörgele ich gerade so viel, dass man mich trotzdem lieb hat“ und Anna am „Wie ärgere ich meine Schwestern und sehe trotzdem aus wie eine Prinzessin“.
Alle sind in ihren Projekten sehr erfolgreich. Außer Lydia im Perlenhäkeln. Wird schon noch.
Was sagt ihr, liebe Freunde und Familie:
Abstecher nach Cartagena vor unserem Trip nach Honduras?
Ja oder Nein?
Bitten um Argumente in jede Richtung zur Findung des Kurses.
Eine google-maps Exkursion hilft vielleicht bei der Verortung.
Gute Nacht
WIR
San Blas
Hallo,
wir sind endlich unterwegs. Wir sind jetzt mal in San Blas und entspannen nach den anstrengenden Vorbereitungen.
Nach einer 8 stündigen Segelfahrt hierher haben wir unsere Seebeine zurückerlangt und genießen nun die Palmenwelt und den leckeren Fisch.
Wir lassen bald wieder ausführlich von uns hören, jetzt lassen wir mal die Seelen baumeln.
Liebe Grüße
WIR
PS: sarah hat ihren 2. zahn verloren!
URLAUB
Hallihallo,
wir haben nun 96 Eier mit Vaseline präpariert, danach gab es Pfannkuchen (oder Palatschinken, oder ähnliche Crepes, aber nicht Pancakes…), weil doch ein paar Eier unter der Behandlung gelitten haben.
Wir haben mehr Quadratmeter Segel angeschlagen, als unsere erste Wohnung groß war. Vielleicht auch unsere zweite.
Wir haben mehr Wasserkanister aufs Schiff geschleppt, als Micky Maus Eimer bei Fantasia. (wer es noch nicht gesehen hat, ein Klassiker frei nach Zauberlehrling aus dem 60ern).
Unser Kassenzettel war 119cm lang. War nicht der einzige, aber der Wichtigste.
Wir fühlen uns so bleich wie schon lange nicht und freuen uns auf etwas gesunde Farbe im Gesicht – Fortschritte sind bereits zu sehen.
Unser Spanisch ist schlecht, unser Französisch leider noch viel schlechter. Hier sind so viele liebe Franzosen, die uns allerhand erzählen, verstehen tun wir sie ja auch, aber die Antworten sind recht einsilbig. Und noch dazu grammatikalisch unterirdisch.
Die Kinder spielen Lego („die Prinzessin muss spucken!“ „Dagegen habe ich eine Impfung, die sehr weh tut. Keine Sorge, gleich vorbei.“…) oder sie klettern an allem herum, was sich so anbietet.
Aber was auffällt: Wir sind angekommen. Kein Stress mehr mit Mietauto, mit Hotel, Flug erwischen etc. Einfach nur wir und unsere SALANA.
By the way das beste Boot de toute la monde!
In den nächsten Tagen fahren wir los nach San Blas.
Also dann
Gute Nacht in allen Sprachen,
WIR




























































