Kuba, die Welt erklaert sich am besten mit Kinderaugen

Eine Woche sind wir jetzt in Cienfuegos / Kuba und lassen die Eindruecke auf uns wirken. Wir sind die einzige Crew hier, die mit ein paar Ausfluegen an den Strand und zu den oertlichen Spielplaetzen genug zu haben scheint. Unsere Kinder sind zufrieden und freuen sich ueber Eis. Und Pommes gibt es auch hier und da. Viel haben wir nicht gemacht, ein paar Besuche in der Altstadt, auf dem Mercado Municipal (einzige Versorgungsmoeglichkeit mit Obst und Gemuese) den Spielplaetzen und am Strand. Das erste was wir lernen mussten war der Umgang mit den beiden Waehrungen hier auf Kuba. Es gibt den CUP (Moneda National) und den CUC (Peso Convertible). Touristen zahlen normalerweise in CUC, will man mehr ins Land schauen, dann besorgt man sich besser CUP, denn dann wird es richtig spannend, und vor allem kubanisch. Das Schoene ist, die Kubaner sind wunderbar offen: Am Eingang zum Vergnuegungspark um die Ecke kann man Tickets fuer die verschiedenen Karrusels (2 Eurocent pro Stueck) kaufen, wir erhalten von einem Wildfremden ohne Kommentar einfach mal 15 Karten geschenkt!?! Die Karussels und alle Spielgeraete sind komplett aus rostigem Metall und quietschen und klappern ganz fuerchterlich. Wie hiess das nochmal T..U mit Strichen….V? Ab jetzt werden wir immer eine Dose WD40 auf die Spielplaetze mitnehmen, da es anders nicht zu ertragen ist. Den Kindern ist das alles total egal und sie hatten heute einen Riesenspass. Und Ponyreiten war auch noch drin. Und Kutsche-fahren. Was fuer ein Tag! Gestern sind wir mit den Maedels per Beiboot an den Strand gefahren und haben dort fuer grosses Kino gesorgt. 3 blonde Kinder inmitten der dunklen und super herzigen Kinder ist ein kleines Abenteuer. Zeitweise war kein Platz um uns herum, um mit den Kindern zu spielen. Als wir dann noch mit dem Beiboot einen abgetriebenen Ball zurueckgeholten, waren wir die Helden. Die Marina-Security fand unseren Ausflug nicht ganz so witzig und hat uns auf dem Rueckweg gleich noch mal darauf aufmerksam gemacht, dass wir mit dem Beiboot ausschiesslich in der Marina festmachen duerften, von dort koennen wir dann gerne zu Fuss die 100m an den Strand laufen. Na dann. Heute haben wir heissbegehrten Kaese ergattert, sonst gibt es hier alles (entgegen aller Geruechte), aber halt nicht consumer-friendy- aufbereitet wie bei uns. A la Janosch: Es fehlt uns an nichts, wir sind gluecklich. Wir haben eine Angel und eine Pfanne, wir brauchen uns vor nichts zu fuerchten. Nur leider kein Fisch hier. Noch nicht. Wir arbeiten daran. Wir freuen uns jetzt auf Christians Eltern, die bald hier landen, und auf weitere spannende Eindruecke in Havanna, Trinidad… Wir gruessen im Salsa-Takt, Team Manthey

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