Neue Ufer

Anfang des neuen Jahres, die Zeit in, der sich alle, alles Mögliche vornehmen, hat auch uns auf neue Ideen gebracht. Jedes Jahr, so viel Zeit an Land zu verbringen, obwohl wir doch ein seeetüchtiges Boot haben, dass wurde uns jetzt zu blöd. Und wie kann man das ändern? Ganz logisch, man geht einfach nochmal segeln!

Was erst ein kleiner Scherz war, wurde zu einem Plan. Die nächsten Schulferien werden dafür genutzt, um das Boot an den Ausgang des Mittelmeeres zu bringen. Von dort aus geht es dann im Herbst los. Kanaren, Cap Verden, Karibik, dann wieder über den Atlantik zurück auf die Azoren. Die Strecke ist vergleichbar zu der, die die Teilnehmer der Atlantik Ralley for Cruisers (ARC) absolvieren. Da wir jedoch zu dritt sind, erfüllen wir nicht die Teilnahmebedingungen, und fahren ausserhalb der Ralley.

Neben dem planen vom Kurs, kamen auch andere wichtige Fragen auf. Eine davon: was brauchen wir noch an Equipment, um die Reise sicher antreten zu können? Um alles notwendige zu besorgen sind wir letzes Wochenende auf die Boot Düsseldorf gefahren. Auf einer solchen Bootsmesse gibt es alles was man villeicht auf einer Reise benötigen könnte. Und auf unserer Einkaufsliste standen: Rettungswesten mit AIS-Sender, eine Rettungsinsel (die alte ist abgelaufen), Ölzeug für einen der Zwillinge, und jede Menge neue Kontakte. Nachdem wir am Freitag bei Freunden in der Nähe untergekommen sind, sind wir am Samstag auf die Messe gefahren. Nach einer anstrengenden suche nach einem Parkplatz, sind wir durch die Hallen geschlendert. Die Mädels haben sich an einem Rudersimulator ausgetobt und Ölzeug anprobiert. Danach wurden die Rettungswesten gesichtet. Nachdem auch noch eine Rettungsinsel gefunden wurde, ging es noch zu dem Stand von der Werft Pure, die mit einer Ihrer Yachten den European Yacht of the Year Award in ihrer Kategorie gewonnen hatten. Dank Jan von der Bank, einem der Mitarbeiter, wurden uns zuvor die Tickets gesponsert (Danke Jan!).

Nachdem wir noch eine weitere schöne Nacht bei unseren Freunden verbracht haben, ging es für uns wieder nach Hause, mit der Frage, was wir als nächstes zu erledigen haben. Wir freuen uns jedoch alle darauf, noch einmal gemeinsam die Segel setzen zu können, um den Horizont zu erkunden. Egal welchen

Handbreit – Wir

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