WIR SIND DAAAAA!

Liebe alle,

Nach 3 Wochen und 3 Stunden sind wir wohlbehalten auf Flores angekommen.

Christian und Lydia haben ein Resümee geschrieben. Die zwei Texte könnten unterschiedlicher nicht sein.

Die Highlights der beiden werden hier nun zusammengefasst. Ein Resümee vom Resymäh?

 

Für alle, die bereits ganz lieb nach dem Motor gefragt haben: Dieser Saubaddelhund soll schnell Meter machen!

Wahrscheinlich ist die Zylinderkopfdichtung kaputt. Und vielleicht noch einiges mehr, wir werden sehen. Wir haben uns von einem netten Franzosen gerade in den Hafen von Flores schleppen lassen, denn der Motor wollte nicht mal mehr starten. Die Kacke dampfelt gar sehr.

Was ist mit dem Autopiloten?

Nachdem wir den elektrischen Autopiloten mithilfe einer Kinderbohrmaschine ausgebaut und in seine Einzelteile zerlegt haben, schauten wir staunend auf die Leiterplatte und haben hier und da mal dran gerüttelt, aber da wir keinen offensichtlichen Fehler sehen konnten haben wir ihn wieder zusammengesetzt und siehe da, nach einigen Tagen Ruhe hat er dann in den Flauten wieder seinen Dienst getan.

Ob wir ausgeschlafen sind? Hier in Flores ist gerade Wind aus der ungünstigsten Richtung. Das heisst, dass Christian und Lydia letzte Nacht genauso unruhig geschlafen haben wie auf dem Atlantik. Zusätzlich musste Christian den Anker mit 60m Kette per Hand hochziehen, also nein, wir sind nicht ausgeschlafen. Wir sind müde!

Wie habt ihr die Wachen auf der Reise eingeteilt? Christian machte die Wache bis mitten in der Nacht (das konnte 01:00 heißen, aber manchmal auch 04:00). Danach machte Lydia den Rest bis zum Morgen. Frühstück machte Christian beim Wachwechsel.

Wie geht es den Kindern? Die Kinder sind erstaunlich. Sie wollen nicht an Land, nur wenn man sie mit einem Eis dorthin lockt. Sie wollen weiterhin Lego spielen, basteln und malen. Das Treiben an Land ist ihnen herzlich wurscht.

Wie geht das mit dem Trinkwasser an Bord? Wir haben einen Wassermacher, den wir aber seit Florida konserviert hatten. Unser Wassertank von 400l reichte tatsächlich bis zu den Azoren und wird auch noch ein paar Tage reichen. Wir sind sparsam, das haben wir in den letzten Monaten gelernt. Das Backup eines Wassermachers ist trotzdem immer schön zu wissen.

Was isst man auf Langfahrt? Fisch und Nudeln und Nudeln und Fisch und Reis und so.

Und mit Fantasie gibt es auch mal Reisauflauf nach österreichischer Art (mit Baiser-Decke) und dann mal wieder Nockerln oder Spätzle. Es hängt ganz vom Wetter ab. Und von der Stimmung. Oft reicht es einfach nur zu Keksen. Aber selten. Und ein Highlight sind immer wieder Pfannkuchen (manchmal a la Cirque de Soleil)

Begegnet man sich selbst auf so langer Strecke? Ja, tagtäglich, wenn wir unseren jüngeren Konterfeis in die Augen sehen.

Weitere Fragen werden gerne bald beantwortet. Bis dahin genießen wir die Sonne auf Flores. Denn bisher hat es hier nur geregnet und es war so kalt, dass wir SOCKEN brauchten!

 

Herzlich, WIR

 

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